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Emily in Rom: Die schönsten Drehorte der Netflix-Serie „Emily in Paris“ in Rom

In der fünften Staffel von „Emily in Paris“ verliebt sich Emily (Lily Collins) nicht nur in Marcello Muratori (Eugenio Franceschini), sondern auch in Rom: Die Hälfte der neuen Staffel spielt in der ewigen Stadt, wo sie die Leitung der „Agence Grateau Rom“ übernimmt. Diese Liebe ist ansteckend: Auch Fans der Netflix-Serie verlieren ihr Herz an die Drehorte von „Emily in Paris“ in Rom.


Emily in Rom: Die schönsten Drehorte der Netflix-Serie „Emily in Paris“ in Rom ♥ Lesezeit: 9 Minuten


Au revoir, Paris – buon giorno, Roma: Der Länderwechsel bei „Emily in Paris“ passiert rasant. Bereits in der vierten Staffel spielt ein Teil der Handlung in Italien: 2024 stellte die Produktion die Kameras in Rom auf. In der fünften Staffel ist klar: Emily (Lily Collins) ist nach Rom gekommen, um zu bleiben. Sie übernimmt die Leitung der „Agence Grateau Rom“ und lebt nun in jener Stadt, in der auch ihr neuer Freund Marcello Muratori (Eugenio Franceschini) zu Hause ist.

Emily in Rom: Ausblick vom Giardino degli Aranci.

Der Netflix-Hit überrascht immer wieder mit perfekt inszenierten Drehorten. In der fünften Staffel wird Rom und in einer Folge auch Venedig in Szene gesetzt. „Die Dreharbeiten in Rom und Venedig sind einfach magisch, ich kann es immer noch kaum fassen“, sagte Lily Collins in einem Interview. „Beide Städte sind filmreif, voller Geschichte und verströmen einen spürbaren Zauber.“

Emily in Rom: Kolosseum

Aber natürlich bleiben die DNA und der Name der Serie weiterhin erhalten: Paris ist der Hauptdrehort und das Herz von „Emily in Paris“. Deshalb spielt auch die zweite Hälfte der fünften Staffel wieder in Paris. Zuvor lernt Emily in Rom noch die schönsten Seiten der ewigen Stadt kennen: von Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum, dem Trevibrunnen und der Spanischen Treppe bis hin zu authentischen Orten wie dem Ghetto-Viertel oder dem Aventin-Hügel.

Emily in Rom: Trevibrunnen

Emily in Rom: Drehorte von „Emily in Paris“, Staffel 4

Kolosseum, Trevibrunnen & Spanische Treppe

Schon in den letzten Folgen der vierten Staffel präsentiert „Emily in Paris“ einige Klassiker aus Rom. Emily fährt mit der Vespa am Kolosseum vorbei, sieht zum ersten Mal den Trevibrunnen und sitzt mit Marcello auf der Spanischen Treppe. Realistisch ist die Szene allerdings nicht: Seit 2019 ist das Sitzen auf der Treppe verboten.

Emily in Rom: Spanische Treppe

Emily in Rom: Hotel Eden

Ihre ersten Nächte verbringt Emily im „Hotel Eden“. Das historische Haus wurde 1889 erbaut und verfügt auf sechs Etagen über 121 Zimmer. Viele Prominente haben hier schon eingecheckt, von Ernest Hemingway über Nelson Mandela bis hin zu Madonna und Leonardo DiCaprio. Das Hotel liegt zwischen den Borghese-Gärten und der Via Veneto, die von schicken Cafés, luxuriösen Hotels und eleganten Gebäude gesäumt ist. 

Terrazza del Pincio 

Um Emily die Schönheit der Stadt zu zeigen, fährt Marcello mit ihr zu einem besonderen Aussichtspunkt. Die Terrazza del Pincio liegt über der Piazza del Popolo am Rande des Parks der Villa Borghese. Von hier bietet sich ein grandioser Panoramablick auf das historische Herz von Rom. Vor allem zum Sonnenuntergang kommen viele, um den Ausblick zu bestaunen.

Antica Trattoria Angelino

„Emily in Paris“ setzt nicht nur auf Klassiker, sondern auch auf Orte abseits der Touristenpfade. Auch solche, die in unmittelbarer Nähe von Sehenswürdigkeiten in verborgenen Ecken der Stadt liegen. Eine der ersten Szenen spielt in der „Antica Trattoria Angelino“. Die Trattoria eröffnete bereits im Jahr 1658 und serviert Klassiker aus der römischen Küche. Vor allem die Pasta Carbonara soll berühmt sein.

Emily in Rom: Antica Trattoria Angelino

Emily in Rom: Das jüdische Viertel in Rom

Ein wichtiger Drehort in mehreren Folgen ist das ehemalige Ghetto von Rom, das jüdische Viertel. Kurze Szenen der vierten Staffel im Ghetto-Viertel sind eine Vorschau auf das, was in der fünften Staffel folgt. Eine der Drehlocations ist das Restaurant „Da Giggetto”, das nur einen Steinwurf vom Teatro di Marcello auf dem Campo Marzio entfernt liegt und als „Miniatur-Kolosseum“ bekannt ist.

Emily in Rom: Da Giggetto

Das Teatro di Marcello ist das einzige intakt gebliebene antike Theater Roms. Es wurde bereits zur Zeit Caesar erbaut und im 13. Jahrhundert vor Christus unter Augustus fertiggestellt. Das ikonische Gebäude erhielt den Namen seines verstorbenen Neffens Marcellus. Das Theater hat einen Durchmesser von 130 Metern und bot einst Platz für bis zu 15.000 Gäste.

Emily in Rom: Teatro di Marcello

Das jüdische Viertel von Rom wurde 1555 auf Anordnung von Papst Paul IV. eingerichtet. Juden waren damals verpflichtet, in dem Mauern von umschlossenen Gebiet zu wohnen. Heute ist das Ghetto-Viertel ein Schatz inmitten des hektischen Roms, voll kleiner verwinkelter Gassen und Restaurants, die typisch jüdische Küche kredenzen.

Emily in Rom: Ghetto

Emily in Rom: Drehorte von „Emily in Paris“, Staffel 5

Piazza Mattei 

Das Ghetto-Viertel spielt die Hauptrolle in der ersten Folge der fünften Staffel. Die beginnt mit dem Einzug Emilys in ihre neue Wohnung, die sich auf der Piazza Mattei befindet. Schon in der vierten Staffel stoßen Emily und Mindy (Ashley Park) auf den Platz, der für seinen Schildkrötenbrunnen berühmt ist. Mindy singt hier ihr Lied „Beautiful Ruins“.

Emily in Rom: Piazza Mattei

Emilys Wohnung liegt im Palazzo Costaguti, einem Palast aus dem 16. Jahrhundert, der sich auf der Piazza Mattei befindet. Sie blickt auf die Dächer Roms und den Schildkrötenbrunnen, die Fontana delle Tartarughe. Er wurde Ende des 16. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Giacomo Della Porta errichtet. Es heißt, dass der Herzog Mattei seinem zukünftigen Schwiegervater beweisen wollte, dass er ein reicher Mann sei. Angeblich ließ er den Brunnen in nur einer Nacht bauen. 

Emily in Rom: Fontana delle Tartarughe

Emily in Rom: Quartiere Coppede

Ein Gebäude, das mehrfach in der fünften Staffel von „Emily in Paris“ zu sehen ist, ist das neue Büro der „Agence Grateau“ in Rom. Das liegt aber weniger zentral als dargestellt. Die Szenen entstanden im Norden von Rom im Stadtteil Trieste im Quartiere Coppede, das bekannt für seine prächtigen Jugendstilbauten ist. Das Jugendstilviertel entstand in den 1920er Jahren unter der Federführung des Architekten Gino Coppede. Es umfasst 18 Palazzi und 27 Gebäude.

Fendi: Roma Palazzo 

Die Marke Fendi spielt eine Rolle in der fünften Staffel von „Emily in Paris“. Sylvie (Philippine Leroy-Beaulieu) will das Luxuslabel als Kunden gewinnen, der Termin geht aber nicht gut aus: Emily erfährt, dass ihre Fendi-Tasche gefälscht ist. Marcello bringt sie deshalb in die Fendi-Boutique im „Palazzo Roma“, um ihr eine echte Tasche zu kaufen. 

Fendi: Roma Palazzo 

Zuma Restaurant

Sylvie und Giancarlo (Raoul Bova) sitzen auf der Dachterrasse des japanischen „Zuma Restaurants“, das sich im „Fendi Palazzo“ befindet. Von hier reicht der Blick über die Via dei Condotti, die als Italiens „Rodeo Drive“ gilt und bis zur Spanischen Treppe mit Luxusshops gesäumt ist. Nur einen Steinwurf von der Spanischen Treppe entfernt liegt die „Dolce & Gabbana“-Boutique, wo Julien (Samuel Arnold) eine Szene hatte.

Palazzo della Civilta Italiana 

Der eigentliche Termin mit Fendi entstand abseits des Stadtzentrums im sogenannten EUR-Viertel (Esposizione Universale Roma), das für die Weltausstellung von 1942 erbaut wurde. Prinzessin Jane (Minnie Driver) verschafft „Agence Grateau“ das Gespräch, das im „Palazzo della Civilta Italiana“ (auf Deutsch: „Palast der italienischen Zivilisation“) stattfindet. Es ist auch bekannt als das „quadratische Kolosseum“. Seit 2015 befindet sich hier der Firmensitz von Fendi. 

Emily in Rom: Mercati di Traiano

An der Via Fori Imperiali, direkt neben dem Forum Romanum, liegt „Roms erstes Einkaufszentrum“, wie Marcello Emily erklärt. Sie schlendern durch die monumentale Anlage, die in den ersten Jahren des 2. Jahrhunderts vor Christus erbaut wurde. Die Trajansmärkte wurden von Kaiser Trajan in Auftrag gegeben und waren ein wichtiger Ort der kaiserlichen Verwaltung, bestehend aus Warenlagern, Büros, Gaststätten und Läden. 

Mercati di Traiano

Die Trajansmärkte wurden am Hang des Hügels Quirinal errichtet. Dafür wurden Teile des Hügels abgetragen: Sklaven mussten mehr als 60 Millionen Kubikmeter Erde und Gestein entfernen. Die Anlage verfügt über sechs Stockwerke, der Bau ist halbkreisförmig. Diese Form diente zugleich als Stütze für den Hügel. Nach der Antike wurde die Anlage als Festung und Kloster genutzt, 2007 eröffnete das „Museo dei Fori Imperiali“.

Mercati di Traiano

Aventin Schlüsselloch

Der Aventin ist einer von sieben Hügeln, auf denen Rom erbaut wurde. Hier liegt eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: das Aventin Schlüsselloch im Eingangstor der Magistralvilla, dem institutionellen Sitz des Souveränen Malteserordens. Das Gebäude und der Garten mit der Lorbeerbaumallee wurden im 18. Jahrhundert gestaltet.

Aventin Schlüsselloch

Marcello führt Emily hierher, weil es der einzige Ort in Rom ist, von dem aus man drei Länder gleichzeitig sehen kann. Man befindet sich auf italienischem Boden und blickt durch das Schlüsselloch auf den Petersdom im Vatikan und den Garten Santa Maria del Priorato, der zu Malta gehört. Die Schlange vor dem Aventin Schlüsselloch ist immer lang. Wer eine Alternative sucht, spaziert wenige Minuten zum Giardino degli Aranci – dem Orangengarten. Auch von hier ist die Aussicht grandios.

Giardino degli Aranci

Albergo del Convento 

Der exzentrische Luc (Bruno Gouery) übernachtet während seiner Zeit in Rom in einem Kloster. In der Realität gibt es das „Albergo del Convento“ aber nicht. Er spielte seine Szenen in einem alten Bauernhaus im Viertel Aventino. Die Gegend gilt als schick, nobel und vor allem ruhig: Es ist eines der raren Gebiete in Rom, wo es keine Läden, Bars oder öffentliche Verkehrsmittel gibt.

Pyramide des Caius Cestius 

Es müssen nicht immer römische Säulen, Rundbögen, Gewölbe oder Kuppeln sein: In der ersten Folge der fünften Staffel von „Emily in Paris“ fährt Emily mit dem Bus und landet an der Bushaltestelle an der Pyramide des Caius Cestius. Die Pyramide entstand im 1. Jahrhundert vor Christus als Grabmal von Gaius Cestius Epulo. Sie ist 36,4 Meter hoch: Das ist ein Viertel der Höhe der Cheops-Pyramide.

Pyramide des Caius Cestius 

Osteria del Barbiere

Ein Neuzugang in der fünften Staffel von „Emily in Paris“ ist Prinzessin Jane, eine ehemalige Freundin von Sylvie. Zufällig begegnen sich die beiden in Rom und enden bei einem gemeinsamen Drink in der „Osteria del Barbiere“ auf der Piazza di San Simeone.

Orient Express La Minerva Hotel

Ein Hotel, das mehrmals in der fünften Staffel von „Emily in Paris“ vorkommt, ist das „Orient Express La Minerva Hotel“, nur einen Steinwurf vom Pantheon entfernt. Mindy und auch Alfie (Lucien Laviscount) checken hier ein. Das Luxushotel befindet sich in einem Palast aus dem 16. Jahrhundert und eröffnete erst 2025. Buchbar sind 93 Zimmer und 36 Suiten. Ein Highlight ist das Dachrestaurant „Gigi Rigolatto Roma“. Hier verkündet Sylvie dem Team von „Agence Grateau“, dass sie das Büro in Rom schließt.

Orient Express La Minerva Hotel

Hotel de Russie 

Eine andere Szene spielt in der „Stravinskij-Bar“ und im Innengarten im „Hotel de Russie“. Hier treffen sich Emily und Sylvie mit Marcello, seiner Mutter Antonia (Anna Galiena) und Antoine Lambert (William Abadie), dem Parfümeur von Maison Lavaux. Das Luxushotel liegt zwischen der Piazza di Spagna und Piazza del Popolo und bietet 117 elegante Zimmer, darunter 27 Suiten. 

Sofitel Rom Villa Borghese

Direkt oberhalb der Spanischen Treppe, am Rande der Gärten der Villa Borghese, befindet sich das „Sofitel Rom Villa Borghese“. Das 5-Sterne-Luxushotel in einem römischen Palazzo aus dem 19. Jahrhundert bietet 89 Zimmer. Auf dem Dach im Restaurant „Settimo“ trifft Luc auf seine beiden Freundinnen, die erfahren, dass er sie betrügt. 


Emily in Rom: Drehorte von „Emily in Paris“ außerhalb von Rom

Borgo di Gregoriopoli

Marcellos Familie lebt in Solitano. Doch das malerische Dorf existiert nicht. Die Dreharbeiten fanden rund 30 Minuten entfernt von Rom in Borgo di Gregoriopoli statt. Die Gegend sollte das mittelalterliche Dorf mit engen Gassen, befestigten Toren und Steinmauern darstellen. Borgo di Gregoriopoli ist bekannt als Borgo di Ostia Antica: Einst war Ostia Antica der wichtigste Hafen des antiken Roms. 

Pienza

Mehrere Luftaufnahmen von Solitano entstanden in der Toskana. Hierfür fuhr das Netflix-Team nach Pienza im malerischen Val d’Orcia. Der charmante Ort liegt zwischen den Städten Montepulciano und Montalcino. 1996 erklärte die UNESCO das historische Zentrum Pienzas zum Weltkulturerbe, 2004 wurde das ganze Orcia-Tal in die Liste aufgenommen.

Rignano Flaminio

Alle Szenen, die im Inneren des Hauses der Familie Muratori in Solitano gedreht wurden, entstanden in der Gegend von Rignano Flaminio, rund 50 Kilometer nördlich von Rom. Schauplatz der Dreharbeiten war eine Villa einer römischen Adelsfamilie auf dem Land.

San Polo dei Cavalieri 

Nicht weit entfernt wurde jene Szene gedreht, in der Emily auf Marcellos Familie trifft, die auf Trüffelsuche ist. Die Dreharbeiten fanden rund 40 Kilometer nordöstlich von Rom in der Landschaft von San Polo dei Cavalieri statt.

Tivoli

Nach Tivoli, etwa 15 Kilometer östlich von Rom, ging es für die Szenen, die den Duft „Muratori Paradiso“ visuell einfangen sollten. Der Werbespot entstand auf den Stufen der Piazza Campitelli, einem wunderschönen Platz im Herzen der Altstadt von Tivoli.

La Posta Vecchia 

Rund 45 Minuten von Rom entfernt wurden die Szenen gedreht, in denen das fiktive Kaffeeunternehmen Bavazza seinen „Bavazzatini“ präsentiert und Mindy Sabrina Carpenters Hit „Espresso“ singt: im Strandhotel „La Posta Vecchia“ in Palo Laziale bei Ladispoli.

Villa Parisi

Der Empfang, den Prinzessin Jane in ihrem Palazzo für Sylvie und die „Agence Grateau Rome“ gibt, wurde in der „Villa Parisi“ in Frascati gedreht. Die Villa ist als „Villa Taverna Borghese“ bekannt und wurde zwischen 1604 und 1605 von Monsignore Fernando Taverna erbaut. 1896 kaufte der Unternehmer Savero Parisi die Villa. 


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