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Budweis bezaubert: Barock, Brücken und Bier in der Kulturhauptstadt 2028 

Budweis kann mehr als Bier. Die größte Stadt Südböhmens bezaubert mit pastellfarbenen Prachtbauten, einer von Wasser umschlungenen historischen Altstadt und der wildromantischen Lage am Zusammenfluss der zwei Flüsse Moldau und Maltsch. Da wundert es nicht, dass die Stadt im Süden von Tschechien 2028 den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ tragen darf.


Budweis bezaubert: Barock, Brücken und Bier in der Kulturhauptstadt 2028  ♥ Lesezeit: 10 Minuten


Der Weg nach Budweis führt übers Wasser. Über stählerne Brücken, über schmale Fußgängerstege. Wie eine Festung ist das Zentrum von Budweis an drei Seiten von breiten Strömen und zarten Flussarmen umschlungen. Die Moldau und die Maltsch treffen in Budweis aufeinander. Die Moldau fließt im Westen und mäandert noch viele Kilometer in Richtung Prag weiter, die Maltsch endet im Südwesten von Budweis. Schon bevor das historische Stadtzentrum erreicht ist, spiegeln sich farbenfrohe Prachtbauten und elegante Bürgerhäuser im Wasser und geben ein erstes Versprechen auf das, was noch kommt. 

Budweis heißt auf Tschechisch České Budějovice, wird aber verkürzt Budějce genannt und ist auch als Böhmisch-Budweis oder Böhmisch-Budwitz bekannt. Nicht ganz 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben in der größten Stadt Südböhmens im Süden von Tschechien. Die Stadt wurde Mitte des 13. Jahrhunderts unter dem böhmischen König Ottokar II. gegründet. 

Budweis liegt etwa 120 Kilometer südlich von Prag und etwa 80 Kilometer nördlich der österreichischen Stadt Linz. Die strategisch günstige Lage an der Moldau an einer wichtigen Nord–Süd-Handelsroute zwischen Böhmen und dem Donauraum spielt seit jeher eine wichtige Rolle. Auf dem Wasser wurden Waren verschifft, Exportschlager waren Salz und Silber. Das „weiße Gold“ wurde über die Alpen nach Norden transportiert und lief über Budweis weiter nach Böhmen und darüber hinaus. 

Budweis: Europäische Kulturhauptstadt

Mit der Industrialisierung verlor der klassische Salzhandel an Bedeutung, Budweis blieb aber ein Verkehrsknotenpunkt, auch ohne Salz. Später war es die Brauindustrie, die Budweis prägte: Die Stadt ist heute weltbekannt für ihre Brautradition und Marken wie Budweiser Budvar. Dass sich hier alles nur um Bier dreht, ist allerdings falsch: Die Stadt zeigt an jeder Ecke, das sie nicht nur brauen, sondern rundum begeistern kann. 

Ein Meilenstein der jüngeren Stadtgeschichte ist der Titel „Europäische Kulturhauptstadt“, den Budweis 2028 tragen darf. Somit wird die dritte Stadt Tschechiens mit diesem Titel ausgezeichnet, nach Prag 2000 und Pilsen 2015. Die Jury lobte insbesondere das Programm „Perma(Kultur)“ zum Thema Nachhaltigkeit und Lebensqualität. Bis 2029 wird Tschechien ca. 21 Millionen Euro im Kulturbereich der Stadt ausgeben.

Highlights in Budweis: Hauptplatz Přemysl Otakar II.

Vom Wasser führen nur wenige Schritte zum Hauptplatz von Budweis, dem Přemysl Otakar II., der nach dem Stadtgründer benannt wurde. Spätestens hier wird klar, warum das historische Stadtzentrum 1980 in die Liste der städtischen Denkmalreservate in Tschechien aufgenommen wurde. Der Platz wird malerisch umrahmt von pastellfarbenen Barock-Fassaden, eleganten Bürgerhäusern und geschwungenen Arkadengängen. Insgesamt sind es 48 Prachtbauten, die noch auf den ursprünglichen mittelalterlichen Grundstücken stehen und größtenteils einen gotischen Kern haben.

Der Hauptplatz ist exakt quadratisch, mit den Maßen von 133 mal 133 Metern und einer Fläche von mehr als einem Hektar. Dieser akkurate Grundriss war typisch für königliche Gründungsstädte: Der Marktplatz hatte eine klare Ordnung und ein System. Von hier aus wurde das ganze Straßennetz schachbrettartig angelegt. Heute ist der Přemysl Otakar II. einer der größten Marktplätze Mitteleuropas und das Herz der südböhmischen Stadt.

Highlights in Budweis: Hauptplatz Přemysl Otakar II.

Highlights in Budweis: Samsonbrunnen

Exakt in der Mitte des Hauptplatzes sprudelt der Samsonbrunnen. Er wird gespeist mit Wasser aus der Moldau und diente einst der Wasserversorgung der Stadt. Der pompöse Brunnen wurde im Stil des Barocks von dem Architekten Antonio Beduzzi entworfen und von 1721 bis 1727 erbaut. Die Idee war es, die öffentliche Wasserversorgung mit repräsentativer Stadtgestaltung zu verbinden. Heute ist der Samsonbrunnen eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. 

Highlights in Budweis: Samsonbrunnen

Der Brunnen steht auf einem Sockel, auf dem sich vier Atlanten befinden, die eine Steinschale tragen. Darüber thront Samson, der einen Löwen bezwingt. Die Szene soll für Stärke und Macht stehen. Die riesige Steinschale wurde aus einem einzigen Block gehauen und mit über 60 Pferden in die Stadt transportiert. Für den Transport musste sogar ein Stadttor verbreitert werden. Da die originalen Barockskulpturen stark empfindlich sind, stehen auf dem Brunnen Kopien. Die Originalskulpturen sind im Rathaus zu sehen.

Highlights in Budweis: Rathaus

An der südwestlichen Ecke des Hauptplatzes thront ein Prachtbau in Himmelblau. Das Rathaus von Budweis wurde zwischen 1727 und 1729 nach Plänen des Architekten Antonín Baum im barocken Stil errichtet, später jedoch mit klassizistischen Elementen ergänzt. Das prunkvolle Gebäude hat drei markante Türme, der Uhrturm verfügt über ein Glockenspiel. Die Fassade ist mit Stuck, Skulpturen und einem Balkon über dem Haupteingang verziert.

Highlights in Budweis: Rathaus

Seit dem 18. Jahrhundert dient das Rathaus als Sitz der Stadtverwaltung und politisches Zentrum. Heute können Besucher und Besucherinnen die historischen Säle besichtigen. Spannend: In einer Wand im Bogengang des Rathauses verbirgt sich ein eiserner Streifen. Dieser markiert eine alte Längenmaßeinheit aus dem 16. Jahrhundert. Die „Wiener Elle“ maß 77 Zentimeter und galt als Maßstab für Handwerker, Händler und Stadtbeamte. Vor dem Rathaus war das Längenmaß leicht zugänglich. Der Bogengang war ein öffentlicher, stark genutzter Durchgang. 

Highlights in Budweis: Schwarzer Turm

An der nordöstlichen Ecke des Hauptplatzes thront ein weiteres Wahrzeichen, das das historische Zentrum zu überblicken scheint. Der Schwarze Turm ragt auf rund 72 Meter und trägt seinen Namen, da er ursprünglich eine dunklere Fassadenfarbe hatte. Er wurde im 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil mit gotischen Elementen erbaut und diente ursprünglich als Feuerwachturm und Glockenturm. Von der Turmspitze aus konnten die Stadtbewohner die Umgebung überblicken und bei Gefahr Alarm schlagen. 

Highlights in Budweis: Schwarzer Turm

Heute ist der Schwarze Turm eine beliebte Touristenattraktion, von der aus Besucher einen Panoramablick über die Altstadt genießen können. Von April bis Oktober öffnet die Aussichtsplattform, zu der man über 225 Stufen gelangt. Das Panorama reicht über die Dächer der Stadt bis in das Umland. Oben befindet sich die Pummerin, eine Kirchenglocke, die als Alarm- und Zeitsignal für die Bürger und Bürgerinnen diente. Sie wiegt fast 3500 Kilo. 

Highlights in Budweis: St.-Nikolaus-Kathedrale

Der Schwarze Turm wurde ursprünglich nicht nur als Wachturm, sondern auch als Glockenturm für die nebenstehenden Stadtpfarrkirche genutzt. Die St.-Nikolaus-Kathedrale wurde bereits im 13. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet, als die Stadt gegründet wurde. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche dann barock umgestaltet. 

Highlights in Budweis: St.-Nikolaus-Kathedrale

Die Außenfassade ist mit frühbarocken Sandsteinfiguren ihrer Schutzpatrone geschmückt, die nördliche Fassade zeigt das Wappen von České Budějovice. In ihrem Inneren sind vor allem die barocke Kanzel mit aufwendigen Schnitzereien aus etwa 1710 und der Hauptaltar sehenswert, der 1785 von Leopold Hueber entworfen wurde und dem heiligen Nikolaus von Myra gewidmet ist.

Highlights in Budweis: Gasse Panská 

Am nördlichen Rand der Altstadt schlängelt sich die wohl schönste Straße von Budweis durch historische Häuser mit bunten Fassaden. Die enge, gepflasterte Gasse Panská bezaubert mit prächtigen Bürgerhäusern, viele stammen aus der Renaissance oder dem Barock. Wer hier entlanggeht, hat das Gefühl, durch die Zeit gefallen zu sein. 

Der Name „Panská“ bedeutet übersetzt „Herrenstraße“. Daraus lässt sich schließen, dass hier früher wohlhabende Bürger, Adelige oder städtische Beamte wohnten. Historische Details wie Portalverzierungen, Inschriften und Stuckarbeiten sind heute noch teilweise erhalten. Schon damals gab es hier Ladenlokale oder Werkstätten im Erdgeschoss, auch heute die kleine Gasse beliebt: Galerien, Cafés und Hotels beleben die Panská.

Highlights in Budweis: Rabensteiner Turm

Wer am südlichen Ende der Panská steht und sich umdreht, erspäht zwischen den bunten Fassaden der historischen Häuser einen Turm. Der Rabensteiner Turm gehört zu den wichtigsten Bauteilen der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er wurde im 14. Jahrhundert erbaut und ist einer von zwei noch erhaltenen Wehrtürmen. Einst wachte man hier über den nördlichen Zugang der Stadt, der durch das Stadttor am Fuße des Turmes möglich war. 

Highlights in Budweis: Rabensteiner Turm

Früher wurden im Rabensteiner Turm Waffen und Schießpulver gelagert, später diente er auch zeitweise als Gefängnis. Heute ist der Turm ein geschütztes Kulturdenkmal und beherbergt ein kleines Museum zur Stadtgeschichte und historischen Waffen. Spannend: Neben dem Turm steht eines der schmalsten Häuser der Stadt, das heute das Bierlokal „Žíznivá Gumovka“ beheimatet. Der Name bedeutet übersetzt „Durstiger Radiergummi“. 

Highlights in Budweis: Piaristenplatz

Einer der schönsten Plätze in Budweis und einer mit einem großen Stück Geschichte ist der Piaristické náměstí, der Piaristenplatz. Er diente als Zentrum für Bildung, Religion und Versammlungen. Er ist durch die Piaristenkirche und das ehemalige Kloster geprägt. Da es keine offizielle Gründungurkunde für Budweis gibt, wird die des Dominikanerklosters aus dem Jahr 1265 als Nachweis für die Ersterwähnung genutzt.

Highlights in Budweis: Piaristenplatz

Der Piaristenplatz ist von barocken Gebäuden umgeben, viele stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Kirche zeigt typische barocke Fassaden mit Stuckverzierungen, besonders sehenswert sind die Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Heute ist der kleine Platz ein beliebter Treffpunkt. An Donnerstagen und Samstagen findet vormittags ein Bauernmarkt statt, auf dem lokaler Bauern und Hersteller frisches Obst, Gemüse, Honig, Eier, Käse, Backwaren, Marmeladen, Säfte und handwerkliche Produkte verkaufen.

Highlights in Budweis: Historisches Salzwarenhaus

Die glanzvollen Zeiten von Budweis, als der Salzhandel die Stadt berühmt machte, sind noch heute auf dem Piaristenplatz sichtbar. Hier thront das Salzhaus aus dem 16. Jahrhundert. Als einst Schiffe über die Moldau in die Stadt kamen, wurden das „weiße Gold“ am Salztor entladen, ins Salzhaus gebracht und verzollt. Anschließend wurde es nach Norden und Nordosten transportiert, vor allem nach Prag, der größten Stadt im Königreich Böhmen. 

Highlights in Budweis: Historisches Salzwarenhaus

Das Gebäude wurde 1531 im spätgotischen bzw. Frührenaissance-Stil errichtet. Es diente als Getreidespeicher, später wurde es Arsenal und Schießpulverlager, bevor es als Salzspeicher genutzt wurde. Auf der Fassade befinden sich drei steinerne Gesichter. Nach einer Legende stehen diese für drei Räuber, die 1724 versucht haben sollen, die Kirche zu berauben. Heute lockt das „Restaurant Solnice“ mit tschechischen Spezialitäten und einer eigenen Brauerei. Zu den traditionellen Gerichten zählt der Lendenbraten Hovězí Svíčková, der mit Rahmsauce und Semmelknödel auf dem Teller landet.

Highlights in Budweis: Salztor

Es ist unscheinbar und im Vergleich zu vielen Gebäuden in Budweis eher schmucklos, dennoch erzählt auch das Salztor eine wichtige Geschichte. Das mittelalterliche Tor ist ein flacher Rundbogen, der zur ehemaligen Stadtmauer gehörte. Es diente vor allem als Durchgang für Waren wie Salz und war ein Kontrollpunkt, an dem Zölle und Abgaben auf Salz erhoben wurden.

Highlights in Budweis: Salztor

Heute ist das Salztor der Übergang von der Altstadt zur Flusslandschaft der Moldau. Wer durch das Tor tritt, kann an der Uferpromenade flanieren oder über einen Fußgängerübergang, der über einen Flussarm führt, auf die Sokolský-Insel gehen. Die kleine, langgestreckte Insel liegt am Zusammenfluss der Flüsse Maltsch und Moldau und dient als grünes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt. Von der Sokolský-Insel geht es über eine weitere Brücke in die grüne Oase Breslaus: Der Park Stromovka liegt westlich der Altstadt am Moldauufer und ist mit 68 Hektar die größte Grünanlage der Stadt.

Highlights in Budweis: Moldau und Maltsch 

Wasser ist in Budweis allgegenwärtig. Das merkt man vor allem am Zusammenfluss der zwei Flüsse Moldau und Maltsch. Während die Maltsch im Südwesten im Zentrum von Budweis endet, fließt die Moldau im Westen noch viele Kilometer in Richtung Prag weiter. Heute ist der Zusammenfluss ein beliebtes Naherholungsgebiet.

An den Ufern von Moldau und Maltsch gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants. Vor allem an lauen Sommerabenden ist viel los. Spazierwege und Radwege verlaufen entlang der Flussufer, dazu kommen zahlreiche Sitzbänke und Liegen, die besonders im Sommer beliebt sind. Stets dabei ist das Panorama auf das historische Zentrum mit Salztor, Dominikanerkloster oder Rabensteiner Turm. 

Highlights in Budweis: Eiserne Jungfrau

Auf der südlichen Seite der Altstadt, am Zusammenfluss zwischen Moldau und Maltsch, thront der zweite erhaltene Wehrturm von Budweis. Die Eiserne Jungfrau ist ein gotischer Turm aus dem 14. Jahrhundert, der zur alten Stadtbefestigung gehörte. Er diente einst als Gefängnis, Waffenlager und Wohnraum und erhielt seinen Namen wegen eines Foltergerätes: eine Konstruktion aus Eisen oder Holz, die an ihren Innenseiten mit Stacheln versehen war. Besonders grausam: Die wichtigsten Organe blieben bei dieser Foltermethode verschont, damit Häftlinge lange verhört werden konnten. 

Im Turm befindet sich ein Museum, das dem Gründer von Budweis, König Ottokar II., gewidmet ist. Hier kann man ein Modell des Foltergerätes besichtigen. Am Fuße des Turms am Wasser ist das Lokal „Pivnice U Vousatýho pulitru“ eine prima Adresse für einen Stopp mit tollem Panorama, vor allem an lauen Sommerabenden. Der Blick auf die Brücke Zlatý most und eine Reihe prachtvoller Bürgerhauser, die sich im Wasser spiegeln, ist spektakulär. 

Museen in Budweis

Wer in die Geschichte der Stadt und der Region Südböhmen eintauchen will, sollte das „Südböhmische Museum“ besichtigen. Bereits seit dem Jahr 1903 befindet sich das Museum in einem beeindruckenden Bau, der von 1899 bis 1901 im Stil der Neorenaissance entstanden ist. Ausgestellt sind unter anderem archäologische Artefakte, historische Dokumente und Kunstwerke der Region.

Südböhmisches Theater

Ein außergewöhnliches Museum ist das „Museum der Pferdeeisenbahn“, das daran erinnert, wie fortschrittlich Budweis einst war: Bereits 1828 fuhr die erste Pferde-Eisenbahn von Budweis in die österreichische Stadt Linz. Toll gestaltet sich ein Abend im „Südböhmischen Theater“, das auch als das „kulturelle Herz Südböhmens“ bekannt ist. Seit über 100 Jahren werden auf der Bühne Schauspielstücke, Opern, Ballett und Kleinkunst inszeniert.

Budweiser-Brauerei

Eine Geschichte über Budweis ist erst komplett, wenn Bier im Spiel ist. Die Stadt ist bekannt für ihre Brautradition. Die erste offizielle Brauerei in Budweis öffnete 1795: Die Brauerei „Budějovický Budvar“ existiert noch heute. „Budweiser“ bedeutet so viel wie „aus Budweis stammend“. Auf dem Brauereigelände kann man alles über den Brauprozess und die Geschichte des Bieres erfahren, Bierverkostungen inklusive.

Was viele nicht wissen: Das tschechische Budweiser und das „Bud“ aus den USA haben nicht viel gemein – außer einem 100 Jahre andauernden Rechtsstreit. Im 19. Jahrhundert kam der Amerikaner Adolphus Busch nach Budweis, um mehr über die regionale Braukunst zu lernen. Sein Schwiegervater war der Gründer der US-Brauerei Anheuser. 1876 führte er ein Bier unter dem Namen „Budweiser“ ein, inspiriert vom europäischen Stil, das er später als „Bud“ vermarktete.

Seitdem gibt es einen weltweiten Markenstreit über den Namen „Budweiser“. In den USA darf nur die amerikanische Brauerei den Namen „Budweiser“ verwenden. Tschechisches Bier geht in den USA unter dem Namen „Czechvar“ in den Handel. In der EU wiederum darf das tschechische Budweiser Budvar den Namen „Budweiser“ führen, da es aus Budweis stammt und die geografische Herkunft geschützt ist. 


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